Dienstag, 21.05.2013
Aktuell, vielseitig, flexibel Berlin - Bundespräsident Joachim Gauck und Kanzlerin Angela Merkel haben bestürzt auf den verheerenden Tornado im US-Bundesstaat Oklahoma reagiert. Deutschland stehe den Vereinigten Staaten von Amerika zur Seite, versicherte Gauck in einem Beileidsschreiben an US-Präsident Barack Obama. Das Ausmaß an Tod und Zerstörung erfülle ihn mit Trauer. Merkel schrieb in einem Kondolenztelegramm, die Bilder der Katastrophe machten sprachlos und ließen das Ausmaß des Leids nur erahnen, das die Betroffenen und ihre Angehörigen ertragen müssen.
Dortmund - Die Rückkehr von Mario Götze in das Mannschaftstraining von Borussia Dortmund lässt weiter auf sich warten. Anders als geplant begnügte sich der Jungstar am Morgen mit individuellen Laufeinheiten. Dennoch bleiben alle Beteiligten zuversichtlich, dass Götze nach seinem Muskelfaserriss im Champions-League-Finale am Samstag in London gegen Bayern München auflaufen kann. Dagegen musste Mats Hummels beim Start in die Finalwoche passen. Grund ist eine Bänderdehnung.
Seattle - Mit einer neuen Xbox forciert Microsoft den Wettbewerb bei Spielkonsolen. Rund acht Jahre nach dem Marktstart der Xbox 360 im Jahr 2005 soll die neue Spielkonsole noch vor dem Weihnachtsgeschäft in den Handel kommen. Der Hersteller will am Abend erste Details der neuen Xbox vorstellen. In den Startlöchern ist auch die Playstation 4 von Sony. Als sicher gilt, dass die nächste Generation der Xbox eine nochmals verbesserte Version der Bewegungssteuerung Kinect nutzen wird. Auch Speicher und Prozessorleistung dürften deutlich leistungsfähiger werden.
Frankfurt/Main - Eine Lufthansa-Maschine mit 67 Menschen an Bord ist in Polen notgelandet. Die Maschine war am Morgen unterwegs von Katowice nach Frankfurt. Wegen Triebwerksproblemen sei der Pilot umgekehrt, so ein Lufthansasprecher. Die Maschine vom Typ CR7 sei dann aber sicher gelandet. Passagiere und Crew hätten das Flugzeug regulär verlassen können.
Brüssel - Das Scheitern des deutschen Drohnenprojekts "Euro Hawk" hat nach Nato-Angaben keinerlei Folgen für ein ähnliches Vorhaben des Bündnisses. Dies sagte ein Nato-Beamter der dpa in Brüssel. Das von der Nato geplante Bodenüberwachungssystem mit fünf Drohnen des Typs "Global Hawk 40" werde "von der Stange" gekauft und sei "ein bestehendes operationelles System". Daher würden mögliche Änderungen des Programms Euro Hawk das Nato-Programm nicht betreffen - es liege voll im Zeitplan.
