Sonntag, 19.05.2013
Aktuell, vielseitig, flexibel Islamabad - Eine führende Politikerin der pakistanischen Oppositionspartei PTI ist in der Hafenstadt Karachi erschossen worden. Drei Bewaffnete hätten Zahra Shahid Hussain, Vizepräsidentin der PTI in der Provinz Sindh, vor ihrem Haus getötet. Die PTI war bei den Parlamentswahlen vor einer Woche nach vorläufigen Ergebnissen als drittstärkste Partei hervorgegangen. Heute wurde unter großen Sicherheitsvorkehrungen in 43 Wahllokalen Karachis nachgewählt. Die Nachwahl war wegen des Verdachts auf Manipulation und verspäteter Öffnung der Wahllokale angeordnet geworden.
Aschaffenburg - Beim Zusammenstoß eines Sportboots mit einem Gütermotorschiff auf dem Main hat es möglicherweise zwei Tote gegeben. Wie die Polizei mitteilte, wurden vier Menschen bei der Kollision der Boote im Raum Aschaffenburg ins Wasser geschleudert. Zwei von ihnen konnten sich selbst retten. Eine 22-Jährige und ein 25-Jähriger blieben zunächst vermisst. Die Polizei leitete eine mehrstündige Suchaktion mit Wasserwacht, Rettungshunden, Tauchern und Hubschraubern ein, die jedoch erfolglos blieb.
Tel Aviv - Präsident Baschar al-Assad glaubt nicht an einen Erfolg der geplanten Friedenskonferenz, mit der Russland und die USA den Bürgerkrieg in Syrien beenden wollen. In einem Interview der argentinischen Nachrichtenagentur Télam sagte er, er rechne eher mit einer westlichen Militärintervention. Auch die syrische Opposition hatte sich zu den Erfolgsaussichten der Konferenz skeptisch geäußert. Außenminister Guido Westerwelle hält an dem Treffen fest: Sie erwarteten, dass alle Parteien an dieser Konferenz teilnehmen und dass sich niemand dem Versuch einer politischen Lösung verschließe.
Seoul - Nur einen Tag nach dem Abfeuern von drei Raketen hat Nordkoreas Militär nach südkoreanischen Angaben erneut ein Geschoss in Richtung Japanisches Meer abgefeuert. Vermutlich habe es sich wieder um eine Rakete von kurzer Reichweite gehandelt, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Seoul. Die südkoreanische Regierung und UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hatten sich zuvor besorgt über die gestrigen Abschüsse geäußert. Es wird vermutet, dass die Abschüsse entweder Teil von Militärübungen oder Tests gewesen sein könnten.
Teheran (dpa) – Der Iran hat erneut zwei Männer hingerichtet, die der Spionage für Israel und die USA für schuldig befunden wurden. Die beiden Männer seien wegen Weitergabe geheimer Informationen zum Tode verurteilt worden. Das berichtete die iranische Nachrichtenagentur Isna unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft. Der Iran wirft Israel und den USA vor, Informationen über sein Atomprogramm zu sammeln. Die internationale Gemeinschaft ist überzeugt, dass Teheran an der Entwicklung einer Atombombe arbeitet. Der Iran bestreitet dies jedoch und beteuert, Atomenergie nur für zivile Zwecke nutzen zu wollen.
